Das neue Jahr ist gestartet und wie ich insgeheim auch gehofft habe, ist bei mir das totale Schreibchaos ausgebrochen. In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch einmal auf den aktuellen Stand bringen: Was ist bei mir gerade los? Was mache ich den ganzen Tag? Woran arbeite ich? Und was erwartet euch?

Wenn ihr mir auf Facebook folgt oder hin und wieder durch meine Website schnüffelt, dann wisst ihr, dass ich an einem Gemeinschaftsprojekt mit der Autorin Birgit Otten arbeite. Im Young Adult Bereich kreieren wir derzeit eine 12-teilige Mysteryserie. Die einzelnen Episoden werden im monatlichen Rythmus erscheinen und das heißt, dass ich schreibtechnisch gerade vollkommen ausgebucht bin.

Eine Trilogie zu schreiben, wie ich es bereits bei SeelenMeer getan habe, ist eine ganz andere Geschichte. Im Gegensatz zu SeelenMeer, werden die Episoden der Mysteryserie von Birgit Otten und mir eigenständige Geschichten sein und nicht aufeinander aufbauen. Jede Episode kann also kreuz und quer von euch gelesen werden. Das macht den Schreibfluss einerseits einfacher, weil ich nicht so viel planen und „vorausdenken“ muss, andererseits sind es aber 12 einzelne Geschichten, die erstmal geschrieben werden wollen. Obwohl Serienepisoden keine volle Buchlänge, wie bspw. ein Roman, haben, umfassen sie mind. 30.000 Wörter. Lasst euch das einmal auf der Zunge zergehen. 😉 Dazu gehört jedes Mal eine gewisse Vorarbeit – ein Plot muss entwickelt werden, Charaktere müssen entstehen und auch Leben eingehaucht bekommen und nebenbei muss ein ständiger Austausch zwischen Birgit und mir stattfinden. Obwohl die Geschichten eigenständig sind, spielen sie alle am gleichen Handlungsort. Ohne Absprachen läuft da gar nix. 😀

Ich habe dadurch nun einen ziemlich straffen Zeitplan entwickelt, der mich den Überblick über alle Episoden und die Vor- und Nacharbeiten behalten lässt. Mein tägliches Ziel sind mind. 2.000 Wörter. Manchmal sitze ich die auf einer Pobacke ab. 😀 Und an anderen Tagen kämpfe ich mehrere Stunden damit. Das ist ganz normal und macht auch Spaß. Schreiben kann sehr herausfordernd sein.

Auf den beigefügten Fotos könnt ihr meinen Plan erkennen und sehen, dass er ziemlich genau strukturiert ist. Jeden Tag kann ich ankreuzen, was ich geschafft habe. So verliere ich nicht nur alle Aufgaben, sondern vor allem auch meinen Fortschritt nicht aus den Augen. Ihr könnt also gespannt sein, was euch bald erwartet. Wie ihr seht, ist da so einiges in Produktion. 😉