Thementag „Ich lebe meinen Traum“ – 27.04.2017

 

Ich begrüße euch zu diesem ganz besonderen Thementag, der sich darum dreht, dass ich ab heute meinen persönlichen Traum lebe: Ich bin jetzt Vollzeitautorin!!!

Am heutigen Tag dreht sich alles darum, warum ihr eure Träume nie aus den Augen verlieren solltet; wieso es Mut braucht, um sie in Angriff zu nehmen und wieso ich mich dafür entschieden habe, ab heute nur noch Autorin zu sein. Außerdem gebe ich euch einen Einblick in meinen bisherigen Beruf, wir starten gemeinsam einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr und träumen ein wenig in die Zukunft. Abgerundet wird das alles mit schönen Zitaten.

Ich wünsche euch viel Spaß!


Mit diesem schönen Zitat fangen wir gleich an. Hinter dieser Aussage stehe ich zu 1000 %, wenn nicht noch mehr. Jede Veränderungen, jeder Schritt, jeder Mut muss aus uns selbst kommen. Die Welt kann sich drehen und wandeln wie sie möchte. Wir werden uns kein Stück bewegen, wenn wir nicht innerlich dazu bereit sind nach vorne zu gehen.


Träumen heißt, mutig genug sein, um zu fliegen

 

Ich glaube es gibt keinen Menschen auf der Welt, der von sich behaupten könnte, er hätte überhaupt keine Träume.

Der eine träumt von einem größeren Auto, der andere von mehr Geld und der nächste von einem besseren Job.

Aber es gibt auch andere Träume. Diese, die eher etwas mit unserer inneren Zufriedenheit zu tun haben. Wir träumen davon freier zu sein, mehr zu erleben, das Leben intensiver zu genießen. Ja, wir träumen von Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, von Liebe und Sehnsuchtserfüllungen, von Zufriedenheit und innerem Frieden. Und wenn wir Glück haben geschieht eines Tages ein Wunder und wir erreichen diese Träume.

 

In der Realität sieht es aber normalerweise so aus, dass man für einen Traum, der sich erfüllen soll, richtig mutig sein muss. Nicht umsonst ist es „ein Traum“ und damit etwas Besonderes. Wäre es etwas so Einfaches, wie das über die Straßen gehen, um beim Bäcker Brötchen zu holen, wäre es mit Sicherheit kein Traum.

Nein, für einen richtigen Traum braucht man Kraft, Zuversicht und vor allem Mut. Meist müssen wir sogar etwas dafür aufgeben. Wenn sich eine Tür im Leben schließt, öffnet sich dafür oft eine andere. Manchmal bedeutet einen Traum zu leben auch Verluste in Kauf zu nehmen und Risiken einzugehen.

 

Es ist viel einfacher immer in seiner eigenen Komfortzone zu bleiben, das stimmt. Jeden Tag die gleiche Routine zu erleben, nicht vom Weg abzugehen, den alle anderen scheinbar wie selbstverständlich von uns erwarten. Doch wird uns das auf Dauer glücklich machen?

 

Ich denke, letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Traum es sich lohnt zu erreichen und welche Risiken er bereit ist, dafür einzugehen. Mit meiner Entscheidung und Verwirklichungen meines eigenen Traums von einem Leben als Autorin bin ich auch viele Risiken eingegangen, doch gleichzeitig bekomme ich durch meine Bücher und den Kontakt zu meinen Lesern so viel zurück, was einfach unbezahlbar ist. Und dieses innere Gefühl vom angekommen sein, von Glück und Ausgeglichenheit, das habe ich erst durch das Schreiben gewinnen können.

Wie könnte ich etwas so Wichtiges einfach vernachlässigen?

Ich weiß heute nicht wo mich diese Reise eines Tages hinführen wird, doch jetzt, hier und in diesem Moment fühlt sie sich unheimlich gut und richtig an. Ich möchte nicht eines Tages, wenn ich alt und schwach bin sagen, dass ich so vieles hätte ausprobieren und anders machen sollen.

Nein, ich möchte sagen können, dass ich es zumindest versucht habe. Dass ich mutig war und für meine Träume gekämpft habe. Dass ich es selbst in die Hand genommen habe und mich nicht auf den Erwartungen anderer Menschen ausgeruht habe. Dass ich ein zweifelndes Lächeln oder ungläubiges Kopfschütteln einfach ignoriert habe, da niemand besser als ich selbst weiß, was mir gut tut und was ich brauche.

Indem ich meine Träume zulasse, schenke ich ihnen die Kraft, mich richtig leben zu lassen. Das ist ein guter Deal, wie ich finde.

Euch wünsche ich viel Kraft und Stärke, eure eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Ihr habt sie nicht ohne Grund – sie wollen gelebt werden. ❤


Der Dalai Lama hat ja einige solcher sehr weisen Dinge gesagt, aber dieses hier finde ich besonders gut.

Wie recht er damit hat. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Zeit ich damit verschwende über all die Dinge nachzudenken die gewesen sind und die noch kommen werden. Dabei habe ich auf beides keinen Einfluss.

Was gestern war, das ist Vergangenheit. Was morgen wird, das kann niemand sagen. Das Leben ist so kurz, dass wir alle im Hier und Jetzt leben sollten. Geht heute raus, riecht den Frühling, spürt die Sonne, schmeckt den Wind und tut, worauf ihr Lust habt, nicht, was man von euch erwartet.


Zwei Berufe – Zwei Berufungen

Sozialpädagogin & Autorin

 

Die Berufe „Sozialpädagogin“ und „Autorin“ scheinen auf den ersten Blick zwei völlig verschiedene paar Schuhe zu sein, doch wenn man sie einmal genauer betrachtet, haben sie ziemlich viel gemeinsam.

 

Im Jahr 2011 habe ich mich für das Studium der Sozialen Arbeit entschiedenen. Das war eine Herzensentscheidung. Schon früh konnte ich feststellen, dass ich anderen Menschen gerne helfe und sie auf ihrem Weg unterstütze. Ein kleines, angeborenes Helfersyndrom, wie man so schön sagt. Während der Schulzeit habe ich mich schon immer lieber auf die Seite der Außenseiter gestellt und für sie Partei ergriffen, als mich den Stärkeren anzuschließen. Ich glaube, dass lag und liegt mir einfach im Blut. Während des Studiums habe ich in einem Kinderheim gearbeitet, was mich in vielerlei Hinsicht schneller erwachsenwerden ließ, als mir vielleicht lieb war. Schicksal, Leid, Hoffnung und Glück sind an solch einem Ort zu einer festen Einheit verbunden. Erstmalig habe ich dort meine Grenzen kennengelernt, verstanden, das helfen nicht gleich helfen ist, dass mir manchmal die Hände gebunden sind und dieser Beruf nie endet – egal wie oft ich den Schlüssel im Schlüsselloch der Bürotür am Abend umdrehe.

Nach meiner Arbeit im Kinderheim verschlug es mich nach Niedersachsen, wo ich begann, mit Erwachsenen zu arbeiten, die multiple Problemlagen aufwiesen. Drogenabhängigkeit, Alkoholismus, Obdachlosigkeit, Kindeswohlgefährdung, sexueller Missbrauch und psychische Erkrankungen sind nur Beispiele für die Leben dieser Menschen, die meinen Berufsalltag gefüllt haben. Als Sozialpädagogin war es meine Aufgabe, sie auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft zu unterstützen, vorurteilsfrei zu begleiten und ihnen den Rücken zu stärken, sobald sie selbst in sich zusammensacken.

Eine ganz andere Tätigkeit als im Kinderheim, aber ebenso befriedigend, wenn man den Veränderungsprozess in den Augen der Menschen gesehen hat, aber auch belastend, wenn einem wieder bewusst wird, dass alles Reden und Helfen nichts bringt, sofern der Andere nicht für Veränderungen bereit ist. Eine sehr dankbare und zugleich verzweifelnde Tätigkeit.

 

Soziale Arbeit ist nichts, was man einfach mal nebenbei schnell erledigt. Es erfordert Durchhaltevermögen, Kraft, Willensstärke und vor allem Empathie, sowie Toleranz. In dieser Arbeit wird man mit Menschenleben konfrontiert, vor denen alle anderen gerne die Augen verschließen. Im Sinne von: „Was ich nicht sehe, gibt es nicht.“

Doch, es gibt sie. Und es wird sie immer geben, solange nicht noch mehr Menschen dazu bereit sind, offen aufeinander zuzugehen und solange es in der Gesellschaft diese Gruppierungen geben wird.

 

Als ich begonnen habe zu schreiben, fiel mir sehr schnell auf, dass ich dort ebenfalls diese Menschen anspreche. Ich möchte ihnen Augen und Ohren geben, Gesichter, die in der Masse sonst untergehen. Schaut nur auf meinen Leo aus meinem Roman „Löwenflügel“ – ein Teenager, dessen Alltag durch seine psychische Erkrankung von Ausgrenzung geprägt ist. Oder Zoey aus „Vom Mut, das Morgen zu ändern“ die in ihrer Beziehung häusliche Gewalt erlebt.

So, wie ich im Umgang mit diesen Menschen ein unheimlich großes Maß an Empathie aufweisen muss, brauche ich das auch beim Schreiben meiner Geschichten. Egal, ob es sich um solche ernsten Thematiken handelt oder um etwas anderes. Bücher leben von der Lebendigkeit ihrer Figuren. Das können Autoren nur schaffen, wenn sie alles daransetzen, sich in ihre Welten, ihr Denken, Fühlen, Erleben und Handeln einzufühlen. Vielleicht gelingt es mir durch meinen bisherigen Beruf so gut, vielleicht ist es aber auch ein Charakterzug von mir. Wer weiß.

Für mich steht fest, dass sowohl die Arbeit als Sozialpädagogin, als auch die der Autorin eine Berufung sind. Es ist kein Beruf in dem Sinne, den man ohne Herz und Gefühl einfach des Geldes wegen ausübt. Eher ist es eine Herzensangelegenheit, etwas, das man tun muss, weil es einem innere Zufriedenheit und Befriedigung beschafft.

Beide Berufe für sich sind etwas, was nicht einfach so abgelegt werden kann, nichts, was einfach vergeht. Ich werde immer Sozialpädagogin bleiben, genauso, wie ich immer Autorin sein werde.

Einfach – und genau das zählt – weil es Berufe sind, die innere Sehnsüchte erfüllen. Und ich bin mir sicher, dass ich auf meinem weiteren Weg als Autorin wahnsinnig viel von meiner bisherigen Arbeit und meinen Erfahrungen profitieren werde.

 

Zwei Berufe – Zwei Berufungen. <3


Ich glaube fest daran, dass es der Sinn des Lebens ist, die Wege zu gehen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick wie unsere aussehen. Wir sollten offen sein für Neues, Mut beweisen, auch unbekannte Abzweigungen einschlagen und einfach schauen, wohin es uns bringen wird. Nur so wachsen wir über uns hinaus und haben die Chance, auf die tollsten Dinge zu treffen.

Mein bisheriger Weg

 

Ich komme mir fast vor, wie meine Oma, wenn ich sage: „Die Zeit rast!“, doch genau so ist es. Unglaublich, dass bald 1 Jahr vergangen ist, seit ich mich entschieden habe, Bücher zu schreiben und sie zu veröffentlichen.

Ein Jahr. Einerseits nur der Hauch eines Augenblicks und gleichzeitig so eine intensive Reise, dass ich gerne mit euch zusammen noch mal zurückschauen möchte.

 

Mein Debüt „Dein Traum in mir“ handelt von Ella, die in ihrem Leben sehr unzufrieden ist. Sie hat so viele Verpflichtungen und Aufgaben, dass sie sich selbst aus den Augen verliert. Doch dann lernt sie in ihren Träumen einen jungen Mann kennen, der ihre Welt durcheinanderwirbelt und Ella vor eine wichtige Entscheidung stellt.

In dieser Geschichte steckt ganz viel von mir selbst. Als ich mit dem Schreiben begonnen habe, war ich in einem Prozess, bei dem ich unbedingt aus meinem Alltagstrott ausbrechen wollte und gleichzeitig hatte ich wahnsinnige Angst davor.

Das Buch war innerhalb von 3 Monaten zügig geschrieben und überraschend leicht als eBook veröffentlicht. Und dann? Dann kam erstmal nix. 😃

Blogger? Hm, nee, vor denen hatte ich anfangs sogar richtig Bammel.

Leserunden? Hm, das krieg ich bestimmt nicht hin.

Website? Hm, brauche ich das?

Taschenbücher erstellen? Ach, das kauft doch keiner…

Also stellen wir fest: Bei meinem Debüt war ich mega naiv. Aber gut. Alles ist ein Lernprozess. Mit meinem zweiten Roman „Löwenflügel“, welcher von der besonderen Freundschaft zwischen dem psychisch kranken Leo und der flippigen Maya handelt, sah die Welt schon ganz anders aus.

Diese Geschichte, die mir aus persönlichen Gründen sehr am Herzen liegt, traf auch die Leser mitten ins Herz. Das gab mir Mut und stärkte mich, sodass ich anfing, mich mit dem Thema Leserunden genauer auseinanderzusetzen. Mittlerweile machen sie mir richtig Spaß, denn der Kontakt zu euch Lesern ist der pure Wahnsinn. Ich liebe eure Rückmeldungen. Vielleicht sehen wir uns ja mal bei einer Leserunde auf Lovelybooks? 😉

Durch „Löwenflügel“ kam ich euch lieben Bloggern auch etwas näher. Einige sprachen mich sogar von sich aus an, ob sie rezensieren dürfen und ich dachte immer nur:

„Mein Buch? Wirklich? Oh je…“ 😃 Aber ich bekam tolle Rückmeldungen und wurde mutiger, sodass ich auch vereinzelt Blogs anschrieb und Rezensionsexemplare angeboten habe. Diese tolle Resonanz war es auch, die mich dann doch unbedingt auch Taschenbücher erstellen lassen wollte. E-Books sind schön und gut, aber sein eigenes Taschenbuch in der Hand halten? Das ist kein Vergleich. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind an Weihnachten, als sie mit der Post bei mir landeten.

 

Mit meinem dritten Buch „Vom Mut, das Morgen zu ändern“ steckte ich schon voll im Marketingfieber. Leserunden waren keine Seltenheit mehr, auf meiner Facebookseite hatte bereits das erste Gewinnspiel stattgefunden und mittlerweile gab es schon die ersten lieben Menschen unter euch, die richtig auf meine Neuerscheinung warteten. Das hat mich so gestärkt, dass ich vor kurzem bewusst nach Bloggern gesucht habe, die intensiv mit mir zusammenarbeiten wollen. Meine Angst ist längst verflogen. In diesem Sinne die liebsten Grüße an die tollen Blogger, die jetzt mit mir kooperieren und auch an alle anderen da draußen. Ihr macht tolle Jobs und seid für uns Autoren wahnsinnig wertvoll.

 

Ihr seht, meine Reise ist aufregend, holprig, anstrengend, gefühlsintensiv aber vor allem SCHÖN! Jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu, werde mutiger, traue mir selbst mehr zu. Und all das schaffe ich nur wegen euch! Ihr seid klasse, ihr alle, die das gerade lesen. Ihr gebt Autoren wie mir eine Chance, nehmt euch unsere Werke vor und lasst uns und unsere Protagonisten in euer Herz.

Hätte niemand mein Debüt gelesen oder mich ermutigt weiterzumachen, wäre ich heute nicht an diesem Punkt, an dem ich mit Stolz sage: Ich bin Autorin und liebe jede noch so kleine Erfahrung davon.

Danke. Danke. Danke.

An alle Leser, Blogger, unterstützende andere Autoren, ehemalige Kollegen und vor allem meine Freunde, die vom ersten geschriebenen Wort an hinter mir gestanden haben und gesagt haben: „Mach! Du kannst das! Trau dich!“

Ihr wisst gar nicht, wie wertvoll ihr alle seid. Hoffentlich können meine Geschichten und Bücher es euch als Dank zeigen. ❤


Wünsche für meine berufliche Zukunft

 

Ich wünsche mir, dass ich noch lange nicht aus diesem Zug – der mich mit auf diese unglaubliche Reise als Autorin genommen hat – aussteigen muss. Ich blühe darin auf, wie bei kaum etwas zuvor.

Wisst ihr eigentlich, dass mein Name „Thalea = die Blühende“ bedeutet? Na, nun versteht ihr sicher auch, warum ich ihn gewählt habe. 😉

 

Ich wünsche mir, dass ich mich mit jedem Tag, jedem Buch und jeder Erfahrung weiterentwickeln kann, dass ich daran wachse, größer und stärker werde, um euch und mir selbst noch bessere Werke bieten zu können.

 

Ich wünsche mir weiterhin diesen tollen Kontakt zu euch als Lesern. Schreibt mich an, hinterlasst mir Nachrichten auf meiner Website, meinem Blog, im Twitter oder bei Lovelybooks. Teilt mir eure Gedanken mit, eure Eindrücke, die ihr beim Lesen gewinnen konntet. Lasst mich teilhaben an der kleinen Welt, die durch meine Geschichten in euch entsteht. Ohne euch wäre ich nicht hier. Ich schätze euch und eure Meinungen unheimlich.

 

Ich wünsche mir genügend Mut und Stärke, um auch bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Selbstzweifel sind mein größter Feind. Es gehört dazu, auch mal ein paar größere Steine im Weg liegen zu haben, doch ich hoffe, dass ich weiterhin diese tolle Unterstützung durch euch und mein privates Umfeld habe, um sie gemeinsam mit euch wegtragen zu können.

 

Ich wünsche mir, dass ich mir auf dieser Reise immer treu bleibe, nicht von meinen eigenen Zielen und Träumen abweiche, nur um den Erwartungen anderer zu entsprechen. Ich möchte immer ich selbst bleiben und euch das in jedem meiner Wörter spüren lassen.

 

Und zu guter Letzt habe ich einen riesigen Wunsch, wie ihn sicher jeder Autor / jede Autorin hat: Ich möchte eines Tages in einen Buchladen gehen und auf den wunderschönen Tischchen mit den Neuerscheinungen oder besonderen Highlights meine Bücher entdecken. ❤