Teil 5: Die nervenaufreibende Titelsuche

 

So wunderschön und geheimnisvoll der Titel „SeelenMeer“ auch klingt – es war ein langer Weg bis dahin.

Der Titel eines Buches ist sein Aushängeschild und neben dem Cover das Erste, was dem Leser ins Auge fällt. Er muss also etwas ausdrücken können, nicht zu viel von der Geschichte an sich verraten, aber dennoch so viel, dass es neugierig macht. Die Kombination ist nicht die Leichteste. Bei einem Einzelbuch geht es meist noch, doch bei einer Buchreihe muss es einen Haupttitel für die ganze Reihe geben und gleichzeitig noch individuelle Untertitel je Buch. Das heißt, man ist eigentlich tagelang nur am Titel suchen. 😉

 

An dieser Stelle erst einmal VIELEN DANK an alle, die an meiner Facebookumfrage dazu teilgenommen haben. Es war ein reger Austausch und ihr habt mir viele Infos dazu gegeben, welche Titelform (Sprache, Aufbau, Individualität, Wiedererkennungswert…) euch auf Buchreihen am besten gefällt. Damit habt ihr wirklich zum Ergebnis beigetragen. Dankeschön!

 

Obwohl die Trilogie in Amerika spielt, habe ich mich gegen einen englischen Reihentitel entschieden. Ich gebe zu: Eine Zeit lang war er in meinem Kopf und konkret waren da meine Ideen:

  • Boundless
  • Hidden
  • Endlessness

Dabei ist immer zu beachten, wie oft es schon ähnliche Titel gibt und da gibt es aktuell auf dem Markt eine ganze Menge von, sodass sich meine Trilogie – für mich, als Autorin – nicht genug abgehoben hätte. Deshalb kein englischer Titel.

Auf das Stichwort Seele bin ich gekommen, als ich mir einige Wörter aufgeschrieben habe, die mir zur Story einfallen. Und da es neben der realen Welt um eine paranormale Welt – eine Geisterwelt – geht, fand ich den Gedanken sehr reizvoll, einen Titel mit dem Worte Seele zu finden.

Auch da gab es verschiedene Ideen:

  • Seelennot
  • Seelenbund
  • Seelenwesen
  • Seelentod

Aber es war noch nicht rund. Erst als mir das Wort Meer dazu in den Sinn kam und ich die Bedeutung hinter SeelenMeer im Bezug zu dieser Geschichte, der paranormalen Welt voller verlorener Seelen, begriff, wurde mir klar: DAS IST ES!!!!! Wenn es passt, dann perfekt und es war glasklar, dass ich diesen Titel nehmen werde.

Die einzelnen Untertitel (die ich euch erst während der Coverenthüllungen verrate) habe ich dann entsprechend an die Buchinhalte angepasst. Es lohnt sich also wirklich, HIER auf Facebook mitzumachen. 😉

 


 

Zum nächsten Newsletter sind die Cover schon enthüllt und ich hab richtig Lust, euch ein bisschen was über die Coverentwicklung, meine Entscheidungen und den Zusammenhang zur Geschichte zu erzählen. Seid kommende Woche wieder dabei! 🙂