Aus einer Idee wurde die SeelenMeer-Trilogie

 

Kaum ein Autor – zumindest niemand, den ich kenne – setzt sich einach an den Tisch, tippt drauf los und hat nach ein paar Tagen Arbeit seinen Roman in der Hand. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre.

Doch in der Realität gehört dazu viel mehr Vorarbeit, als man vielleicht denken mag. Heute, hier und jetzt möchte ich euch verraten, wie diese Idee entstanden ist und was ich getan habe, damit sie sich zu einer Story entwickeln konnte.

Bevor ich mit der SeelenMeer-Trilogie beginnen konnte (Gleiches gilt auch für alle anderen Bücher), hatte ich eine einfache Idee im Kopf. Eine ganz simple, eine Wortgruppe, einen Satz, vielleicht nur ein Stichwort, oder wie in diesem Fall:

Liebe zwischen übernatürlichem Wesen & Mensch

Diese „Grundideen“ fliegen mir meist einfach zu. Ich lese etwas, das finde ich spannend und würde mich gerne näher damit beschäftigen. Schwups, da ist die Idee.

Oder ich erlebe etwas und denke: „Das wäre eine tolle Story!“, und schwups, da ist die nächste Idee. Ich sitze nie da und überlege, worüber ich denn bloß schreiben könnte. Das ist mir viel zu verkrampft. Ich lasse die Ideen mich finden. So klappt es am besten. <3

Hat die Idee mich also gefunden, wie im oberen Beispiel, dann macht die allein noch lange kein Buch. Sie muss ausgearbeitet werden, es müssen weitere Ideen gesucht werden, die aus den Hauptpunkten eine ganze Geschichte machen, verschiedene Möglichkeiten müssen durchdacht und abgewogen werden, Alternativen gegenüber gestellt und die einzelnen Vorzüge hervorgehoben werden.

Das klappt am besten mit BRAINSTORMING:

Brainstorming zur SeelenMeer-Trilogie (Die lustigen Figuren helfen, um euch noch nicht alles zu verraten)

Beim Brainstorming sammle ich alles, was mir zu der Idee in den Kopf kommt. Beispielsweise in diesem Fall, welche übernatürlichen Wesen es geben könnte, wie die Protagonisten aufeinandertreffen könnten, welche Besonderheiten die jeweiligen Lebenswelten des Einzelnen haben usw.

Ich habe mich beim Brainstorming für das übernatürliche Wesen Geist entschieden. Es gab mir schon zu viele Vampire und Werwölfe, auch wenn die Geschichten um sie herum großartig sind. Aber ich möchte etwas Eigenes entwickeln, etwas, das nicht bloß den Abklatsch einer berühmten Geschichte darstellt. Zudem interessiere ich mich total für alle möglichen Geschehnisse in und um die paranormale Welt, sodass es für mich eine total spannende Erfahrung ist, diese Buchreihe zu schreiben.

Nachdem ich genügend Geistesblitze beim Brainstorming fangen konnte, benötigte das alles Struktur in Form eines Mindmaps. Wie gehören die einzelnen Punkte zusammen?
Wie trifft der Mensch auf den Geist?
Was ist in seiner lebenden Welt geschehen und welche Verbindung gibt es zur „Totenwelt?“

Wie geschieht das? Welche Haupt- und Nebenrollen können wichtig sein, wie sind die miteinander verknüpft? Welches Ereignis bedingt ein anderes?

So entstand eine Menge Papierkram. Ich habe erst ein allgemeines Mindmap zur groben Story gemacht und dann jeweils nochmal für die Unterpunkte ein einzelnes Mindmap entwickelt, beispielsweise eins alleine für die Geisterwelt, eins alleine für Hannah und ihre Welt, eins alleine für Corey und seine Beziehungen und so weiter…

Nach einiger Zeit wurde somit aus einem simplen Satz, dieser einfachen Idee, schon ein ganz grobes Gerüst zu Handlungssträngen und Protagonistenleben. 🙂

 

Und dann beginnt der Spaß erst richtig… 😉

 

Für mehr Infos zum ersten Teil – Klick aufs Buch! 🙂